Kho Phayam
Hinter uns liegt sie die Zeit in der wir morgens um 6:30 aus dem Bett springen, uns kurz schwarz vor den Augen wird, da die Vorfreude stärker als der Kreislauf ist, wir dem schrillen Ton aus der Ecke entgegen Stürmen und mit einem Knips diesen für den fröhlichen Gesang der schwarzblauen Amsel am Nachbarsbaum eintauschen.
Wir die Haustür hinter uns zu fallen lassen und erwartungsvoll in den Schultag starten. Auf dem scheinbar endlosen Weg den ein oder anderen treuen Gefährten treffen und dieser einem die Geschehnisse der gestrigen Serie erzählt. Viel zu gern hätte man sie selbst gesehen, doch der scheinbar beste Freund verabschiedete sich mit dem auftauchen der verschollen geglaubten Klassenarbeit.
Sehnsüchtig erwarte ich den Sonnenaufgang ab dem ich das Ruder an mich reiße…
Hoffnungslos blick ich zurück, wie gern ich doch nochmal die Amsel hören würde…
